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Eine Stimme. Der Sprecher ist nicht zu sehen. Seine Person tritt zurück, nicht jedoch seine Persönlichkeit. Die leiht er dem Text. Der ist wesentlich. Und der Text hat einen Körper. Den verleiht ihm die Schrift. Leserlichkeit ist oberstes Gebot der Schrift. Doch in dieser Hinsicht wird sie von der Stimme entlastet. Dafür übernimmt die Schrift weitere Aufgaben. Sie ist das Gesicht des Textes. Hier darf sie, soll sie, muß sie mehr sein als unscheinbare Dienerin der Informationsvermittlung. Natürlich darf sie dabei nicht zur Fratze werden. Angemessen soll ihr Ausdruck sein wie der eines jeden Gesichts. Wenn das gelingt, ist das Ziel erreicht.

Marcus Daniel Cremer (17. April 2020)


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[17:54] 1999 habe ich einen Roman begonnen, der bis heute nicht vollendet wurde. 2014 habe ich drei Abschnitte aus diesem Roman herausgezogen, zum Teil etwas erweitert und als Ebook herausgegeben.

Hierbei handelt es sich um eine neue Version. Die erste habe ich verworfen, da sie mir zum einen zu textlastig war, hauptsächlich jedoch, weil etwas bei der Software nicht so funktionierte, wie es sollte. Dies ist das erste echte (= lange) Video, das mit der neuen Softwareversion (Correggio) erstellt wurde. Da es sich somit um eine Art Neuanfang handelt, habe ich mich für eine neue Musik für die Titelsequenz entschieden. Es sind nun ein paar Klänge aus Frédéric Chopins Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23 gespielt von Donald Betts.

[2:58] Rund 40 Jahre nach meinem Versuch in konkreter Poesie eine Version in kinetischer Typographie. Der Text ist in der Sammlung Hinter der Maske (1988) enthalten.

Unterlegt ist das Video mit dem dritten Abschnitt des Sommers aus Antonio Vivaldis Vier Jahreszeiten, gespielt vom Modena Chamber Orchestra unter der Leitung von Francesco Calvie (Quelle: Musopen.com).

Diese neue Version habe ich mit der neuen Version meiner Software (Correggio) gemacht, vor allem, da mir die erste als zu lang erschien. Die Musik bildet in ihrer Dramatik einen geradezu aufreizenden Kontrast zur Gleichförmigkeit der Animation.

Auf einen Copyrighthinweis im Video habe ich verzichtet, nicht weil das Werk ungeschützt wäre, aber der Hinweis hätte ästhetisch gestört. Eventuell werde ich bei den kürzeren Videos wieder zu einem Abspann zurückkehren und nur den Titel fortlassen.

Kaum hatte ich das Video eingestellt, schon teilte mir Youtube mit, ein Rechteinhaber habe eine Beschwerde geäußert. Ich gehe nicht davon aus, daß eine Musikfirma Leute abstellt, die mal eben alle neuen Videos prüfen. Ein Programm von Youtube selber hat festgestellt, daß es sich um Vivaldi handelt und hat selbst Beschwerde für den Rechteinhaber an irgendeiner Aufnahme erhoben. Die Konsequenz ist, daß nun Werbung vor dem Video auftauchen kann, von der ich jedoch nichts habe. Die Einnahmen fließen an den vermeintlichen Rechteinhaber. Sogleich habe ich Beschwerde eingelegt. Ich werde den Teufel tun, für musopen.com die Hand ins Feuer zu legen, aber bis zum Erweis des Gegenteils gehe ich davon aus, daß die dort verfügbare Aufnahme tatsächlich rechtefrei ist. Youtube teilte mir aber dann auch sogleich mit, daß mein Einspruch, insofern er sich als betrügerisch herausstellen sollte, zur Löschung des Kanals führen könne. Die Situation ist also folgende: Ich stelle einen Film online, bei dem ich davon ausgehe, daß ich alles richtig gemacht habe und allein die Rechte darüber habe. Diese meine Rechte werden von Youtube aber komplett ignoriert, das Video wird von Youtube für einen vermeintlichen Rechteinhaber gekapert und ich werde bei der Formulierung eines Einspruchs mit der Löschung meines Kanals bedroht. In mir kocht gerade sämtlicher Ärger hoch, den ich in Zusammenhang mit Youtube empfinde (und das ist noch wesentlich mehr als aus dieser letzten Begebenheit). Eine mögliche Konsequenz könnte sein, daß ich wieder ein höheres Gewicht auf Dailymotion lege.

[0:40] Das Gedicht Granaten von August Stramm (1874-1915) erschien wenige Monate nachdem dieser an der Ostfront gefallen war in der Sammlung Tropfblut.

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